Werbung

Bei der Gründung einer Kanzlei ist das Thema Mandantenakquise von zentraler Bedeutung. Werbung ist dem Anwalt grundsätzlich gestattet – aus verfassungsrechtlicher wie in berufsrechtlicher Sicht. Die einschlägigen Vorschriften des Berufsrechts (BRAO und BORA) sowie wettbewerbsrechtliche Vorgaben (UWG) knüpfen die Zulässigkeit der anwaltlichen Werbung jedoch an strenge Voraussetzungen hinsichtlich Art und Weise der einzelnen Werbemaßnahme (vgl. hierzu Literaturempfehlung Wüstenberg).

Wir empfehlen daher ausdrücklich: Befassen Sie sich näher mit dem anwaltlichen Berufsrecht! Hilfreich sind hier etwa der Kommentar zur BRAO von Feuerich/Braun sowie das Werk von Kleine-Cosack.

Auch die Berufsgenossenschaften der Anwälte könnten für Sie von Bedeutung sein. Denn: Ihre Aufgabe besteht in der Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaftlichkeit ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebs. Ausführliche Informationen hierzu erhalten Sie von den regionalen Rechtsanwaltskammern.

Literaturempfehlungen zum Thema Werbung

  • Feuerich/Braun, Kommentar zur BRAO, 7. Auflage, München 2008
  • Kleine-Cosack, Das Werberecht der rechts- und steuerberatenden Berufe, 2. Auflage, München 2004
  • Müller-Thele/Schlegel, Neue Entwicklungen für anwaltliche Werbung, MDR 2007, 1291
  • Uechtritz, Zur Anwaltswerbung mit einer Gegnerliste, BRAK-Mitt. 2008, 71
  • Wüstenberg, Anwaltliche Grundpflichten und ihr Bezug zum Wettbewerbsrecht, WRP 2003, 956
 
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