Presseinformation Nr. 14 vom 29. September 1998

Karikaturpreis der Deutschen Anwaltschaft: Verleihung am 8. Oktober 1998

Bundesrechtsanwaltskammer, Bonn. Karikaturen spiegeln augenfälliger als andere Kunstarten den politischen und kulturellen Zustand einer Gesellschaft wider. Seit Jahrhunderten begehren satirische Künstler unermüdlich auf: gegen politische und gesellschaftliche Mißstände, Unrecht und Mißachtung, Trägheit und Ignoranz. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei besonders den großen und kleinen menschlichen Torheiten, den verständlichen und unverständlichen menschlichen Fehlern und Lastern. Der satirische Künstler nimmt Partei, versteht sich meist als Anwalt der Benachteiligten und Schwachen. Suggestiv agiert er mit den ihm zur Verfügung stehenden "Waffen": Spott und Humor, Witz und Ironie, Sarkasmus und Zynismus.

Karikaturen versuchen so auf unterhaltsame Weise, ihren Beitrag für eine gerechtere, eine menschlichere Welt zu leisten. Um dies zu verdeutlichen, haben die in der Bundesrechtsanwaltskammer zusammengeschlossenen 28 Rechtsanwaltskammern, die die Gesamtheit der deutschen Anwaltschaft vertreten, im Vorjahr den "Karikaturpreis der Deutschen Anwaltschaft" gestiftet. Er soll herausragende Leistungen auf dem Gebiet der satirischen Kunst auszeichnen und ist mit 10.000,– DM dotiert.
Eine Jury aus Vertretern des Kulturlebens und der Bundesrechtsanwaltskammer hat den Karikaturpreis 1998 zum ersten Mal an den englischen Künstler Ronald Searle vergeben. Die Verleihung erfolgt am 8. Oktober 1998 um 15:00 Uhr im "Dorint Hotel Sanssouci" in Potsdam.


Bonn, den 29. September 1998

 

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