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Presseinformation Nr. 14 vom 10. April 2001

Koalitionspläne zur Reform des Strafprozesses: Bundesrechtsanwaltskammer begrüßt Stärkung der Verteidigerrechte

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) begrüßt die Bestrebungen der Regierungskoalition, die Rechte der Verteidigung im Strafprozess zu stärken.

"Das von der Koalition vorgestellte Leitmodell der Kooperation ist das, was die BRAK seit langem fordert", erläutert Rechtsanwalt und Notar Dr. Bernhard Dombek, Präsident der BRAK. "Wir brauchen im Strafverfahren Waffengleichheit zwischen Verteidigung und Strafverfolgungsbehörden. Hierfür sind die vorgesehenen Beteiligungsrechte der Verteidigung ein richtiger Schritt. Es ist richtig, dass die Verteidigung schon bei der Vernehmung des Beschuldigten durch die Polizei dabei sein muss. Wir begrüßen es auch, dass das Gericht schon frühzeitig seine vorläufige Auffassung zum Verfahrensstand den Beteiligten der Hauptverhandlung mitteilen soll", erklärt Dr. Dombek.

"Das fördert die Konzentration und zugleich die Beschleunigung des Verfahrens und entspricht damit einer Forderung der Anwaltschaft", so der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer.

 

Pressekontakt

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Fax 030.28 49 39 -11
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