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Presseinformation Nr. 17 vom 25. April 2002

Bundesrechtsanwaltskammer: Rechtsanwälte dürfen sich Mediator nennen
Satzungsversammlung beschließt mit großer Mehrheit

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin. Zukünftig dürfen sich Rechtsanwälte Mediator nennen. Die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat heute eine entsprechende Regelung für die deutsche Anwaltschaft beschlossen. Hierzu äußert sich der Pressesprecher und Vizepräsident der BRAK Dr. Ulrich Scharf: "Dieser Beschluss der Satzungsversammlung ist wegweisend. Bereits heute werden ca. 70 % der Streitigkeiten außergerichtlich durch Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte erledigt, ohne dass es zu einem Gerichtsverfahren kommt. Die zusätzliche Bezeichnung "Mediator" wird diese wichtige streitschlichtende Funktion der Anwaltschaft unterstreichen. Streitschlichtung wird damit gefördert."

 

Der Beschluss

Als Mediator darf sich bezeichnen, wer durch geeignete Ausbildung nachweisen kann, dass er die Grundsätze des Mediationsverfahrens beherrscht.

Hinweis

Die Satzungsversammlung ist das Parlament der deutschen Anwaltschaft. Mitglied sind 113 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die für eine Legislaturperiode von vier Jahren in freien und geheimen Wahlen direkt von der Anwaltschaft gewählt werden.

Pressekontakt

Rechtsanwältin Stephanie Beyrich
Geschäftsführerin
Pressesprecherin

Bundesrechtsanwaltskammer
Littenstr. 9
10179 Berlin
Tel. 030.28 49 39 - 0
Fax 030.28 49 39 -11
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