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Pressemitteilung Nr. 25 vom 17.11.2005

Bologna-Prozess und Juristenausbildung
Justizministerkonferenz sieht keine Perspektive für Bachelor

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) begrüßt den Beschluss der Justizministerinnen und Justizminister anlässlich ihrer heutigen Konferenz, dass die Einführung von Bachelor/Masterabschlüssen in der Juristenausbildung ohne Auswertung der gerade erst erfolgten Umsetzung der Reform der Juristenausbildung derzeit nicht sinnvoll ist. "Die Übertragung der Bachelor/Masterstruktur auf die juristische Ausbildung würde dessen völlige Neustrukturierung notwendig machen. Wir halten es deshalb für richtig, dass zunächst sorgfältig geprüft wird, ob ein in Deutschland bewährtes Ausbildungssystem ohne weiteres ersetzt werden soll. Die BRAK unterstützt jeden Zugewinn an Qualität, nicht aber dessen Abbau, da dies letztlich nur zu Lasten der Verbraucher geht," so der Präsident der BRAK Dr. Bernhard Dombek.

 

Pressekontakt

Rechtsanwältin Stephanie Beyrich
Geschäftsführerin
Pressesprecherin

Bundesrechtsanwaltskammer
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Tel. 030.28 49 39 - 0
Fax 030.28 49 39 -11
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