Presseerklärung Nr. 20 v. 05.12.2013

Bundesrechtsanwaltskammer verlässt Bundesverband der Freien Berufe

Die Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer hat nach intensiver externer und interner Diskussion beschlossen, die Mitgliedschaft im Bundesverband der Freien Berufe zu beenden.

Der Beschluss lautet:

1. Die Bundesrechtsanwaltskammer kündigt ihre Mitgliedschaft im Bundesverband der Freien Berufe (BFB) fristgemäß zum 31.12.2014.

2. Die Präsidentenkonferenz bittet das Präsidium der BRAK, im ersten Halbjahr 2014 Gespräche über eine neue Struktur eines Dachverbandes der vertrauensgebundenen freien Berufe – innerhalb oder außerhalb der bestehenden Organisation – zu führen.


Damit zieht die BRAK die Konsequenzen aus den im letzten Jahr eingetretenen Veränderungen innerhalb des BFB, insbesondere den Kündigungen der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die bereits zum 31.12.2013 wirksam werden. Nachdem zuvor schon die Bundesarchitektenkammer aus dem Verband ausgeschieden war, ist damit eine weitere wesentliche Gruppe der vertrauensgebundenen freien Berufe nicht mehr im BFB präsent. Der Verband wird deshalb in seiner derzeitigen Mitglieder- und Organisationsstruktur die Interessen der freien Berufe nicht mehr mit dem Anspruch vertreten können, die Stimme aller freien Berufe zu sein.


Die BRAK sieht unabhängig davon im derzeitigen politischen Umfeld die Notwendigkeit einer Bündelung der Stimmen der freien Berufe in einer Dachorganisation. Sie wird deshalb mit anderen Kammern und Verbänden entsprechende hierauf gerichtete Initiativen im Jahr 2014 ergreifen.

 

Pressekontakt

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