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Nr. 35 vom 30.09.2002
"Anwalt ohne Recht -
Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933"
Ausstellung im Landgericht Bonn vom 30.09. bis zum 7.11. 2002
Bundesrechtsanwaltskammer, Bonn: Der Präsident des Landgerichts
Bonn, Kurt Pillmann, der Staatssekretär im Justizministerium
des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Christian Dästner sowie
der Vorsitzende des Bonner Anwaltvereins Rechtsanwalt Peter Blumenthal,
eröffnen heute um 17.30 Uhr die Wanderausstellung "Anwalt
ohne Recht - Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland
nach 1933" im Foyer des Saalbaus des Landesgerichts Bonn. Die
Ausstellung, die der Deutsche Juristentag e.V. und die Bundesrechtsanwaltskammer
veranstalten, zeigt auf rund 20 Tafeln das Schicksal von Anwälten
jüdischer Herkunft.
Nun besteht in Bonn 6 Wochen Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung.
Diese ist ergänzt um einen Regionalteil mit Informationen zur
jüdischen Anwaltschaft in Bonn. Die Ausstellung wird am
Montag, den 30.September 2002, um 17.30 Uhr
im Landgericht Bonn (Foyer des Saalbaus) eröffnet.
Presseführung um 11.00 Uhr im Landgericht
Nach der Eröffnung durch den Präsidenten des Landgerichts
richten der Staatssekretär des Justizministeriums und der Vorsitzende
des Bonner Anwaltvereins Grußworte an die Gäste. Der
folgende Festvortrag wird von Rechtsanwalt Prof. Dr. Konrad Redeker,
Bonn, gehalten. Das Eröffnungsprogramm wird musikalisch begleitet
durch die Pianistin Masha Dimitrieva. Im Anschluss an die Eröffnung
lädt der Deutsche Juristentag e.V. alle Teilnehmer zu einem
Empfang ein.
Die Ausstellung ist bis zum 7. November 2002 für die Öffentlichkeit
zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten der Ausstellung im Landgericht Bonn
(Wilhelmstraße 21, 53111 Bonn):
Montag - Freitag: 8.00 - 15.30 Uhr
Samstag und Sonntag: geschlossen
Weitere Einzelheiten und Informationen zu Gruppenführungen
erhalten Interessierte unter der Tel.-Nr.: 0228 / 702-1109 - Herr
Daniel Radke, Richter am Landgericht.
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