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Aktuelles aus Berlin: Stärkung des
Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten BRAK-Mitteilungen
- Heft 1/2010 erscheint am 15.02.2010 Ausgabe
Nr. 03/2010 v. 04.02.2010 |
BMF-Schreiben zu
den Voraussetzungen einer Bescheinigung durch Rechtsanwälte |
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Aktuelles
aus Berlin: Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu RechtsanwältenDas BMJ hat den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten im Strafprozessrecht an die Länder und an die Verbände zur Stellungnahme übersandt. Darin ist vorgesehen, die im geltenden Recht bestehende Zwei-Klassengesellschaft in §160a StPO aufzuheben und die normalen Rechtsanwälte den Strafverteidigern gleichzustellen. Dies entspricht einer Forderung der BRAK. Lesen Sie auch KammerInfo 21/2009. Kinderrechte im GrundgesetzDie SPD-Fraktion fordert in ihrem Antrag
Kinderschutz wirksam verbessern: Prävention im Kinderschutz optimieren
Förderung und Frühe Hilfen für Eltern und Kinder stärken (BT-Drucks.
17/498) die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Verankerung von
Kinderrechten im Grundgesetz vorzulegen, um so der Kinderrechtskonvention der
Vereinten Nationen und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union in
der Verfassung Rechnung zu tragen. Die Bundesregierung soll außerdem einen
Gesetzentwurf erarbeiten, der auf der Grundlage des § 1666 BGB Maßnahmen
zur Förderung von Familien und zur Stärkung früher Hilfen für Eltern und Kinder
vorsieht. Die Fraktion fordert darüber hinaus mehr Anstrengungen der
Bundesregierung, um gemeinsam mit den Ländern Lücken in den bisherigen
Regelungen zum Schutz vor Kindesvernachlässigung und misshandlung, zur
Stärkung der frühen Förderung und der frühen Hilfen und zur Förderung eines
gesunden Aufwachsens zu schließen. Es wird auch vorgeschlagen, den in § 8a
SGB VIII geregelten Prozess der Gefährdungseinschätzung zur Wahrnehmung des
Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung statistisch zu erfassen. Lesen Sie
hierzu auch das Plenarprotokoll
17019 (TOP 8 ab S. 1656 ff.) der Bundestagsdebatte v. 28.01.2010. BRAK-Mitteilungen - Heft 1/2010 erscheint am 15.02.2010In Heft 1/2010 der BRAK-Mitteilungen vergleicht K.
Eggert die Berufssituation von angestellten und frei mitarbeitenden
Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen in den Jahren 1998 und 2006. Weiterhin befasst sich eine
empirische Untersuchung mit den Veränderungen des anwaltlichen Berufsbildes.
Dr. A. Klose untersucht in seinem Beitrag die Voraussetzungen des Widerrufs
der Anwaltszulassung in der Insolvenz, und in einer Rezension wird das Buch
von F. Busse Deutsche Anwälte vorgestellt. Im Rechtsprechungsteil ist unter
anderem ein Urteil des BGH zur Anerkennung der besonderen praktischen
Erfahrungen beim Syndikusanwalt abgedruckt. Das beiliegende BRAKMagazin
behandelt im Schwerpunkt das Thema 20 Jahre gesamtdeutsche Anwaltschaft
nicht nur retrospektiv sondern mit einem Blick zurück und nach vorn. Law
Made in Germany
Die BRAK hat bereits im Jahr 2008 zusammen mit den
anderen juristischen Berufsorgani-sationen der Richter, Staatsanwälte und
Notare sowie dem BMJ die Initiative "Bündnis für das Recht" ins
Leben gerufen. Das Bündnis veröffentlichte eine Broschüre mit
dem Titel Law Made in Germany und entfaltete zahlreiche Aktivitäten
im In- und Ausland. Im Januar 2009 fand z.B. ein Großer Runder Tisch im BMJ
zum Deutsch-Chinesische Rechtsstaatsdialog statt. Ende April wird das
10. Deutsch-Chinesische Rechtsstaatssymposium folgen, das sich in diesem
Jahr mit der Anwaltschaft ihrer Selbstverwaltung, Vergütung und Haftung,
Aus- und Fortbildung befasst. Weitere Informationen zur Initiative finden
Sie hier. BMF-Schreiben zu den Voraussetzungen einer Bescheinigung durch RechtsanwälteDas Bundesfinanzministerium (BMF) hat zu der
Frage, welche Anforderungen an einen Rechtsanwalt oder einen Steuerberater im
Zusammenhang mit dem möglichen Einblick in die Unternehmensverhältnisse zu stellen
sind, ein BMF-Schreiben
v. 28.12.2009 zum BMF-Schreiben
vom 05.05.2009 zur Anrechnung und Erstattung von Kapitalsertragsteuer bei
über den Dividendenstichtag noch zu regulierenden Geschäften
veröffentlicht. Im BMF-Schreiben
v. 05.05.2009 wurde festgelegt, dass für eine Anrechnung sowie für eine
Erstattung der in einer Steuerbescheinigung ausgewiesenen
Kapitalsertragsteuer bei über den Dividendenstichtag noch zu regulierenden
Geschäften zusätzliche Voraussetzungen zu erfüllen sind. Im Rahmen der
Veranlagung sind neben der Steuerbescheinigung z. B. die Bescheinigung eines
Steuerberaters oder Rechtsanwaltes einzureichen, in der bestätigt wird, dass
aufgrund des dem Steuerberater oder dem Rechtsanwalts möglichen Einblicks in
die Unternehmensverhält-nisse und nach Befragung des Steuerpflichtigen keine
Erkenntnisse über Absprachen des Steuerpflichtigen im Hinblick auf den über
den Dividendenstichtag vollzogenen Erwerb der Aktien im Sinne der
Steuerbescheinigung sowie entsprechender Leerverkäufe vorliegen. Im BMF-Schreiben
v. 28.12.2010 wird ausgeführt, dass grundsätzlich davon auszugehen ist,
dass die Mandanten im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses mit einem
Rechtsanwalt nicht verpflichtet sind, etwaige Unterlagen an den Rechtsanwalt
zu übergeben. Weiter heißt es, dass maßgebend für den möglichen Einblick die
Unterlagen sind, die vom Mandanten im Rahmen des Auftragsverhältnisses zur Verfügung
gestellt wurden. Soldan
Kanzlei-Gründerpreis
In diesem Jahr wird zum 5. Mal der Soldan
Kanzlei-Gründerpreis ausgeschrieben durch die Hans Soldan GmbH gemeinsam
mit der BRAK, dem DAV/Forum Junge Anwaltschaft und der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung. Der Preis richtet sich unter dem Motto Durchstarten und
gewinnen an alle jungen Anwältinnen und Anwälte, die sich zwischen 2006 und
2008 allein oder gemeinschaftlich selbstständig gemacht haben.
Einsendeschluss ist der 30.06.2010. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.
Die Preisverleihung wird im November 2010 in Düsseldorf stattfinden. DAI
Das Deutsche
Anwaltsinstitut (DAI) präsentiert die Veranstaltung 5. Medizinrechtliche
Jahresarbeitstagung" vom 26.02.2010 bis 27.02.2010 in Heusenstamm.
Weitere Informationen finden Sie hier. |
Impressum
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Lummel; RA Stephan Göcken, C. Kaschel-Blumenthal Der Newsletter ist im Internet unter www.BRAK.de abrufbar. Wenn Sie diesen
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