Überarbeitung der EU-Verbraucherschutzrichtlinien – Konsultation und Folgenabschätzung

Die Europäische Kommission hat am 30. Juni 2017 eine öffentliche Konsultation zur gezielten Überarbeitung der EU-Verbraucherschutzrichtlinien eingeleitet. Damit reagiert sie auf die im Mai 2017 vorgestellten Ergebnisse der Konsultation zur Evaluierung der Verbraucherrechterichtlinie und des Fitness Checks des europäischen Verbraucher- und Marketingrechts, in denen punktuell Verbesserungsbedarf an den europäischen Verbraucherrechten gesehen wurde. In der Konsultation erfragt die Kommission insbesondere Informationen hinsichtlich einer Verbesserung der Transparenz über die Vertragspartner bei Einkäufen über Online-Plattformen, der Ausweitung der Verbraucherrechte auf Verträge für Onlinedienste, der individuellen Einspruchs-/Schadensersatzrechte für Opfer unfairer Handelspraktiken sowie hinsichtlich der Stärkung der finanziellen Sanktionen bei Verletzungen des Verbraucherrechts. Gleichzeitig hat die Kommission eine Folgenabschätzung veröffentlicht, in der die geplanten Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Verbraucherrechte weiter dargestellt und analysiert werden.

 
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