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Deutsch-Chinesischer Rechtsstaatsdialog

Seit mehr als zehn Jahren steht die Bundesrepublik im Rechtsstaatsdialog mit China. Ziel der Initiative ist es in erster Linie, durch das bessere Verständnis der jeweiligen Traditionen und Kultur einen nachhaltigen Beitrag zur Durchsetzung von rechtsstaatlichem Denken und Handeln in China zu leisten. Seit 1999 finden dazu regelmäßig bilaterale Symposien und Arbeitstreffen von Fachdelegationen aus beiden Ländern statt. Neben Bundestag und Bundesregierung, anderen staatlichen Stellen und der Wissenschaft wirken insbesondere auch die wichtigen Organisationen der Zivilgesellschaft, die mit der Durchsetzung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit befasst sind, daran mit - dies gilt insbesondere für die Anwaltschaft.

Die Bundesrechtsanwaltskammer ist seit Anbeginn ein wichtiger Teil dieses Rechtsstaatsdialoges. Im vergangenen Jahr spielte die Anwaltschaft eine besondere Rolle: Das 10. Deutsch-Chinesische Rechtsstaatssymposium, das im Herbst in Berlin stattfand, behandelte auch die Rolle der Rechtsanwaltschaft in Staat und Gesellschaft. Das Thema hat den beiden beteiligten Anwaltsorganisation BRAK und DAV Gelegenheit gegeben, unser System der freien Advokatur als nachahmenswertes Beispiel vorzustellen. Denn nur freie und unabhängige Rechtsanwälte können sich für ihre Mandanten stark machen und sich für die Wahrung ihrer Rechte und damit auch ihrer Menschenrechte einsetzen.

 

Zum zweiten Mal führen BRAK und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr einen deutsch-chinesischen Rechtsanwaltsaust...

 
 
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gedruckt am 11.18.2017

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