Bündnis für das deutsche Recht

Im Zeitalter der Globalisierung ist Recht ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Deutsches Recht ist Teil des Kodifikationsrechtes, das sich auf dem europäischen Kontinent entwickelt hat. Das Bündnis für das deutsche Recht – 2008 zwischen Bundesjustizministerium und mehreren Organisationen der Rechtsberufe geschlossen – hat es sich zum Ziel gesetzt, das deutsche und kontinentaleuropäische Recht besser im In- und Ausland zu präsentieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die strukturellen Qualitäten dieser Rechtssysteme: vorhersehbar, effizient und kostengünstig.

Die Broschüre „Law – Made in Germany“ war 2009 die erste Initiative des Bündnisses. Sie stellt das deutsche Recht und dessen Grundlagen und Vorzüge anschaulich dar, gewährt Einblicke in Rechtsgebiete wie das Vertrags- oder Gesellschaftsrecht und stellt Prozesse und Strukturen des deutschen Rechtssystems dar. Ziel ist, die Anwendung deutscher Rechtsnormen beispielsweise beim Abschluss von Verträgen zu fördern. Von einer stärkeren Anwendung des deutschen Rechts auf internationale Sachverhalte profitieren Unternehmen und Anwaltschaft gleichermaßen. Ein effektives und leistungsfähiges Rechtssystem kann die Investitionsbereitschaft ausländischer Unternehmen fördern und damit die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes erheblich beeinflussen.

2011 folgte als Ergänzung zur Broschüre „Law – Made in Germany“ eine weitere Publikation: Gemeinsam mit der französischen Partnerorganisation „Fondation pour le droit continental“ wurde die zweisprachige (deutsch-englisch, französisch-englisch) Broschüre mit dem Titel „Kontinentales Recht“ herausgegeben.

 
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