12. Muss die Bestellung des Datenschutzbeauftragten veröffentlicht werden?

Der Kanzleiinhaber muss die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten veröffentlichen. Dies kann z. B. auf der Kanzleihomepage geschehen. Zudem muss er diese Kontaktdaten der Aufsichtsbehörde mitteilen (Art. 37 Abs. 7 DS-GVO). Die Mitteilung gegenüber der Aufsichtsbehörde soll nach dem Wunsch der Aufsichtsbehörden über ein elektronisches Portal erfolgen.

Es soll jeweils ein automatisiertes Meldeverfahren auf den Homepages der Aufsichtsbehörden der Länder bereitgestellt werden. Bis diese zur Verfügung stehen, wird zum Teil darum gebeten, von Meldungen abzusehen. Es wird angeregt, sich bei der jeweilig zuständigen Behörde zu informieren, wie der Stand und die Vorgaben in dem jeweiligen Bundesland sind. Die Kontaktdaten der Aufsichtsbehörden und deren Homepages sind über folgenden Link zu finden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html

 
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