Presseinformation Nr. 13 vom 22. April 2002

Resolution der 91. Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer am 19. April 2002 in Oldenburg zur Aufhebung des 10%igen Gebührenabschlag Ost

Die Bundesrechtsanwaltskammer fordert Gleichstellung der Anwaltschaft in Ost und West

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin/Oldenburg. Die Bundesrechts-anwaltskammer hat auf ihrer 91. Hauptversammlung in Oldenburg am 19. April 2002 folgende Resolution zum nachwievor bestehenden Gebührenabschlag Ost erlassen:

Resolution

  1. Die Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer begrüßt die Initiative der sächsischen Staatsregierung, den 10%igen Gebührenabschlag Ost endlich abzuschaffen.
  2. Es ist längst an der Zeit, diese bestehende Ungerechtigkeit nach 11 Jahren deutscher Einheit zu beseitigen und dem Grundsatz "Gleiches Geld für gleiche Leistung" Rechnung zu tragen, wie dies bereits im Land Berlin erfolgt ist.
  3. Die Präsidenten der Rechtsanwaltskammern fordern deshalb die Regierungen aller Bundesländer auf, noch in diesem Jahr Gleichheit für alle deutschen Anwälte zu schaffen.
 
 

Pressekontakt

Rechtsanwältin Stephanie Beyrich
Geschäftsführerin
Pressesprecherin

Bundesrechtsanwaltskammer
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Fax 030.28 49 39 - 11
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