Presseinformation Nr. 18 vom 13. September 2004

Anwälte: Zahl der Berufsabbrecher weiter hoch

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin. Jungen Anwältinnen und Anwälten fällt der Einstieg in das anwaltliche Berufsleben weiterhin schwer. Dies schließt die Bundesrechtsanwaltskammer aus einer von ihr erstellten jährlichen Statistik über die Zu- und Abgänge in den Anwaltsberuf. 1.089 Anwältinnen und Anwälte im Alter unter 39 Jahre gaben danach im Jahr 2003 ihre Zulassung freiwillig wieder zurück (2001: 1.117, 2002: 1.147). "Der Anteil der Berufsabbrecher ist gemessen an den Neuzulassungen von 8.019 Anwälten beachtlich hoch. Dies bestätigt den Trend der Vorjahre", so der Präsident der BRAK Dr. Bernhard Dombek.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung nach Einschätzung des Anwaltspräsidenten auf die schwierigen wirtschaftlichen Startbedingungen. "Wenn nahezu 14 % der Berufsanfänger aufgeben, dann hatten sie entweder keinen Erfolg oder sie fanden in einem anderen Beruf attraktivere Rahmenbedingungen", so Dr. Dombek. Insgesamt gaben 2.436 Anwälte im Jahr 2003 ihre Zulassung zurück, davon 675 im Alter ab 60 Jahre. Im Jahr 2003 erhöhte sich damit die Zahl der Anwälte um 5.379.

 

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