Presseinformation Nr. 33 vom 8. November 2007

Bundesrechtsanwaltskammer fordert Wiederherstellung des Rechtsstaats in Pakistan
Verhaftung protestierender Rechtsanwälte und Richter ist inakzeptabel

Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin. Mit tiefer Besorgnis verfolgt die Bundesrechtsanwaltskammer die aktuelle Berichterstattung über die politischen Vorgänge in Pakistan. Die eigenmächtige Außerkraftsetzung der Verfassung und die Absetzung unliebsamer Richter steht in eindeutigem Gegensatz zu rechtsstaatlichen Grundsätzen, denen demokratische Staaten verpflichtet sind. Es ist deshalb konsequent, dass gerade Juristen, insbesondere Rechtsanwälte, gegen diese Maßnahmen und ihre rigide Umsetzung für eine unabhängige Justiz protestieren. "Die gewaltsame Verfolgung und Inhaftierung unserer Kolleginnen und Kollegen durch staatliche Sicherheitskräfte ist absolut inakzeptabel", so der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer Axel Filges. "Die Deutsche Anwaltschaft steht solidarisch zu allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die ihren Widerspruch gegen die Abschaffung einer unabhängigen Justiz offen artikulieren!"


Berlin, den 8. November 2007

Die Bundesrechtsanwaltskammer vertritt als Dachorganisation 27 Regionalkammern und die Rechtsanwaltskammer beim Bundesgerichtshof und damit derzeit ca. 143.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in der Bundesrepublik.

 

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