Salongespräche Panel 1

Dr. Stefanie Hubig

Die wichtigste Juristin

Ganz nah dran: Wie ist es eigentlich, als Bundesjustizministerin so etwas wie die wichtigste Juristin Deutschlands zu sein? 
Wie sieht der Ministerinnenalltag aus und welche Themen sind aktuell besonders wichtig?

 


Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig

Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig

Dr. Stefanie Hubig studierte Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg und schloss die Ausbildung im Jahr 1995 mit dem zweiten Juristischen Staatsexamen ab.  Nach dem Referendariat war Stefanie Hubig ab 1996 als Richterin für Straf- und Zivilsachen in Ingolstadt am Landgericht, ab 1998 dort als Staatsanwältin tätig. 2000 wechselte sie in das Bundesministerium der Justiz und arbeitete dort als Referentin für Mietrecht und als stellvertretende Leiterin des Büros der Bundesjustizministerinnen Herta Däubler-Gmelin und Brigitte Zypries. Von 2005 bis 2008  war sie Leiterin des Kabinett- und Parlamentsreferats im Bundesministerium der Justiz.

2008 wechselte sie nach Rheinland-Pfalz als Referentin für die Koordinierung der Justizangelegenheiten des Landes sowie für Verfassungsrecht in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Von 2009 bis 2014 leitete sie die Abteilung Strafrecht im rheinland-pfälzischen Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Nach der Bundestagswahl 2013 erfolgte ihre Ernennung zur beamteten Staatssekretärin und Amtschefin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Sie verantwortete unter Bundesjustizminister Heiko Maas die Bereiche Justiz, Rechtspolitik und Verwaltung. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ernannte Ministerpräsidentin Malu Dreyer sie am 18. Mai 2016 zur Ministerin für Bildung in Rheinland-Pfalz.

Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

(Quelle: bmjv.de)