BRAK-Podcast: neue Folgen – Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen
Warum die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen fundamental für unsere Demokratie ist, darum dreht sich die neueste Folge des Podcasts „(R)ECHT INTERESSANT!“. Zu Gast ist der Leiter der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Dora-Mittelbau, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner.
Der Podcast „(R)ECHT INTERESSANT!“ hat in der neuesten Folge der Reihe „#MiR – Menschen im Rechtsstaat“ einen Gast mit besonderer Verantwortung: Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Historiker und Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Weimar für die ehemaligen NS-Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Als erstes Wort fällt ihm zum Rechtsstaat das Recht ein – als Grundbedingung, für eigene Rechte eintreten zu können. Die Menschenwürdegarantie in Art. 1 GG ist sein Lieblingsartikel im Grundgesetz, gerade wegen seines historischen Hintergrundes, auf den er durch seine Tätigkeit für die KZ-Gedenkstätten einen speziellen Blick hat.
Sein Appell an die deutsche Gesellschaft ist: geschichtsbewusst leben und sich bemühen, historische Urteilskraft zu erlangen. Und bezogen auf Deutschland betont er, dass wir den liberalen Rechtsstaat achten müssen – denn dass wir einen liberalen Rechtsstaat haben, ist unter anderem eine Lehre aus der Zeit der nationalsozialistischen Verbrechen. Die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen ist fundamental für unsere demokratische Selbstverständigung. Doch das Bewusstsein dafür, dass das fundamental ist, hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen – er wünscht sich deshalb eine Rückbesinnung auf den Wert, den diese Auseinandersetzung mit der Geschichte für unsere heutige demokratische Selbstverständigung hat.
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