(R)ECHT INTERESSANT! Kurz & knackig

Ausgespäht, manipuliert, abhängig gemacht?

Systemische Plattformrisiken vor Gericht - zwei Plattformen, vier Klagen: Wie eine Kanzlei im Auftrag ihrer Mandantin TikTok und X zur Rechenschaft ziehen will.

13.02.2026 Podcast

(R)ECHT INTERESSANT!
Der Podcast für die Jurabubble

Zwei Plattformen, vier Klagen:

•  Ist TikTok ein rechtswidriges Geschäftsmodell?

•  Verfolgt TikTok seine Nutzer nicht nur innerhalb der eigenen Plattform, sondern auch darüber hinaus, um umfassende Verhaltens- und Persönlichkeitsprofile für Werbe- und andere kommerzielle Zwecke zu erstellen?

•  Geschieht das im Verborgenen, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Datenverarbeitung bewusst sind?

•  Gefährdet TikTok bewusst und systematisch Kinder und Jugendliche?

•  Ist die App bewusst so gestaltet, dass sie süchtig macht?

Klares "Ja" aus einer Kanzlei, die gerade TikTok – und X – verklagt. Diesmal geht es also nicht um Klagen eines Einzelnen auf Löschung diffamierender Beiträge, die Löschung von Fake-Accounts oder auf Freischaltung zu Unrecht gesperrter Accounts. Das hier, Leute, ist größer. Richtig groß. Und natürlich lasse ich mir für Euch aus erster Hand erklären, was es mit den Klagen auf sich hat. Und niemand könnte das besser als Peter Hense, Partner einer Kanzlei mit digitaler DNA, Spirit Legal. Peter erläutert nicht nur die Klagen, sondern gibt auch einen Überblick über die Regulierung im Rest der Welt.

"Wir wollen, dass am Ende bei TikTok jemand dafür einen Preis bezahlt."

Wusstet Ihr, dass die "Schwester-App" in China ziemlich krassen Jugendschutz implementiert hat? Dort sind Kinder schützenswert. Und in Europa?