Kampf gegen Menschenhandel – KOM
Die Europäische Kommission konsultiert noch bis zum 26. Januar 2026 zu ihrer geplanten Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels. Diese geht aus den politischen Leitlinien der Kommission für 2024 – 2029 und der EU-Strategie zur Stärkung der inneren Sicherheit „EUProtect“ hervor.
Die EU hat sich darin zum Ziel gesetzt, Menschenhandel umfassend zu bekämpfen, indem Maßnahmen in allen Bereichen von Prävention bis hin zu Bestrafung ergriffen werden. Unmittelbar werden dabei auch die Nachhaltigkeitsziele Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen alle Frauen und Mädchen, Ergreifung von Maßnahmen gegen Zwangsarbeit, moderne Sklaverei und Menschenhandel sowie Beendigung von Missbrauch, Ausbeutung, Menschenhandel und aller Formen von Folter und Gewalt gegen Kinder angegangen. Nicht zuletzt soll das in der Strategie vorgesehene Instrumentarium die Justiz im Umgang mit solchen Verbrechen unterstützen.
Die Strategie soll im vierten Quartal 2026 veröffentlicht werden. Zur Gesetzgebungsinitiative im Hinblick auf die Überarbeitung der entsprechenden Richtlinie hat die BRAK Stellung genommen.
Weiterführende Links:
- Sondierung der Kommission (Dezember 2025)
- Siehe hierzu auch Nachrichten aus Brüssel 14/2023