Durchschnittliches Bruttoeinkommen der angestellten Vollzeit-Rechtsanwälte

Das durchschnittliche Bruttoeinkommen der angestellten Vollzeit-Rechtsanwälte im Wirtschaftsjahr 2016 betrug bundesweit 67.000 Euro.

 

Nach Geschlecht im Jahresvergleich

Angestellte Vollzeit-Rechtsanwälte verfügen über höhere Bruttogehälter als ihre Kolleginnen. Bundesweit verdienten in Vollzeit beschäftigte Rechtsanwälte im Jahr 2016 durchschnittlich 74.000 Euro, Rechtsanwältinnen 54.000 Euro. Die Differenz der Einkommen zwischen Männern und Frauen ist dabei im Westen höher als im Osten.


Nach Kanzleiform im Jahresvergleich

Die durchschnittlichen Einkommen unterscheiden sich je nach Kanzleiform, in der Rechtsanwälte in Vollzeit angestellt sind. Das durchschnittliche Bruttoeinkommen angestellter Vollzeit-Rechtsanwälte betrug in Einzelkanzleien 45.000 Euro und in Sozietäten 71.000 Euro. Dabei ist das westdeutsche Bruttoeinkommen mit 76.000 Euro mehr als doppelt so hoch als das Bruttoeinkommen im Osten mit 37.000 Euro.


Nach Bundesgebiet und Wochenarbeitszeit

Mit zunehmender Wochenarbeitszeit steigt im Bundesdurchschnitt das durchschnittliche Bruttoeinkommen angestellter Vollzeit-Rechtsanwälte.

Dabei steigt die Einkommensdifferenz zwischen West- und Ostdeutschland mit zunehmender Wochenarbeitszeit: Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 bis 49 Stunden hatten westdeutsche angestellte Rechtsanwälte ein Bruttoeinkommen von 53.000 Euro und ostdeutsche angestellte Rechtsanwälte von 36.000 Euro (-17.000 Euro). Bei einer Wochenarbeitszeit von 50 bis 59 Stunden betrug das Bruttoeinkommen im Westen 88.000 und im Osten 43.000 Euro (-45.000 Euro) und bei über 59 Stunden im Westen 121.000 Euro und im Osten 38.000 Euro (-83.000 Euro).

 
 

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